Wenn die Nebel tanzen im Weißen Venn

Eine Liebesgeschichte …

Sie träumt von einer Karriere in London.
Er sehnt sich nach der Weite des Moores und hütet ein jahrhundertealtes Familiengeheimnis.

Für Sophie scheint es gerade richtig gut zu laufen. Die frischgebackene Literaturwissenschaftlerin freut sich auf ihr Volontariat bei einem angesehenen Londoner Verlag. Doch ihr Traum endet jäh, als die Zusage im letzten Moment zurückgezogen wird. Sophie muss sich kurzfristig einen Job suchen und findet ihn als Aushilfe im Postkartenladen eines Wasserschlosses.

Statt im quirligen London landet sie in der Stille der Münsterländer Moorlandschaft. Einsam wird es dennoch nicht, in Schloss Rhadebeck gibt es ein zauberhaftes Café mit netten Kolleginnen. Und dann ist da noch Claudius, der charismatische Schlosserbe. Ihre erste Begegnung verläuft für Sophie alles andere als rund. Durch ein Missgeschick gerät sie in Gefahr – zum Glück ist Claudius zur Stelle. Zwischen ihnen entsteht eine zarte Annäherung. Doch was weiß der Schlossherr über die geheimen Manuskripte einer berühmten Schriftstellerin, die angeblich seit zwei Jahrhunderten in den Gewölben von Rhadebeck schlummern?

Wenige Tage später droht Sophie erneut Gefahr. Beim Versuch ein verletztes Hündchen zu retten, verirrt sie sich abends im Moor. Wie aus dem Nichts taucht ein unheimliches Wildpferd auf, dem Sophie schon mehrmals begegnet ist. Beim Versuch zu fliehen, stürzt sie in einen See. Im Augenblick höchster Not erscheint ein Mann und Sophie erkennt Claudius‘ Gesicht. Doch es ist nicht Claudius …